Das Falkensteiner Bockerl
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Lokalbahnkämpfe Der Zeitungsartikel von 1897 im Wortlaut:

 

Der Zeitungsartikel von 1897 im Wortlaut:

Für den nordöstlich von Regensburg gelegenen Theil des Vorwaldes ist es eine stehende Klage, daß diese Gegend vom Verkehre vollständig abgeschnitten ist, trotzdem dieselbe in unmittelbarer Nähe einer Kreishauptstadt gelegen, verhältnismäßig nur wenige Meilen davon entfernt ist. Diese so gänzlich abseits gelegene Gegend betrifft das Land von Donaustauf an gegen Altenheim, Lichtenwald, Frauenzell, Forstmühl, Süssenbach, Schillertswiesen nach Falkenstein. Es ist dieses der Mittelpunkt eines bahnlosen Terrains, der im Westen nur von der Bahnlinie Regensburg – Hof und im Norden von Schwandorf – Furth i. Wald begrenzt wird. Die gezeichnete diagonale Walhallastraße – Falkenstein würde dieses Terrain durchschneiden! Mehrmals schon wurden in dieser Bahnfrage Versammlungen abgehalten und es wäre nur sehr zu wünschen, daß dieselben bei eingereichter Petition zum Resultate führen. Zwar betehen für besagte Bahntrace insofern Concurrenzen einerseits mit Nittenau, andererseits mit Wörth a. D., als diese Orte gleichfalls eine Bahnverbindung erstreben, a l l e i n u n b e s c h a d e t derselben, kann diese Linie v o n D o n a u s t a u f n a c h F a l k e n s t e i n i h r e W ü r d i g u n g e r f a h r e n, da die Stadt Nittenau für ihr Regenthalprojekt nicht ohne Grund eintritt und Wörth mit Pfatter eine Verbindung ersehnt, wodurch beide Concurrenzen für das Projekt Walhallastraße – Donaustauf – Falkenstein außer Concurrenz fallen. Möchte eine energische Vertretung diese Angelegenheit weiter fördern und insbesondere die Frage der Uebernahme der Walhallabahn an den Staat entschieden werden.

 
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